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Katastophenschutzübung im Fussballstadion der AS Eupen vom 26. März 2006

Eine Rauchbombe explodierte während einem Heimspiel der AS Eupen. Daraufhin kam es auf der Nebenbühne zu einer Schlägerei und Panik.

Die zwanzig zum Teil schwer verletzten Opfer wurden innerhalb von einer dreiviertel Stunde gesichtet, versorgt und zum Abtransport in die umliegenden Krankenhäuser vorbereitet. Alle ehrenamtlichen Rotkreuz-Helfer aus Eupen, Amel und Raeren haben unter der Koordination von Einsatzleiter Christian Zimmermann sehr professionell und schnell gearbeitet, so dass die Übung sogar früher beendet werden konnte als vorgesehen.

Die knapp dreißig Einsatzkräfte probten am letzten Sonntag den Ernstfall: Eine hohe Anzahl von Verletzten während einem Risikospiel der zweiten Fußballdivision. Dabei standen sie unter ständiger Beobachtung der Organisatorin Christiane Malmendier (RK Eupen), erfahrenen Ausbildern aus der deutschsprachigen Gemeinschaft und einem Vertreter des Gesundheitsministeriums.

Bei der anschließenden Auswertung konnte durchweg eine positive Bilanz gezogen und konstruktive Ansätze für eine optimierte Vorgehensweise bei solchen Ereignissen gefunden werden.

Kleinere Probleme gab es zum Beispiel bei der Kommunikation – hervorgerufen durch ein defektes Funkgerät. Hier und da stand man auch vor verschlossenen Türen und Toren innerhalb des Stadions.

Bedauerlich ist nur, dass keine Stewards anwesend waren, da die Verantwortlichen der AS Eupen quasi in letzter Minute ihre Mitarbeit an der Übung abgesagt haben, sonst hätte es sicher noch interessanter werden können... (cz)


 

zur Homepage Webmaster letzte Änderung am 06.07.2007